No Bake Mango Tarte

No Bake Mango Tarte garniert mit Granola, Mangorosen, Minze und Physalis auf einem weißen Untergrund.

An heißen Sommertagen den Ofen anschalten? Nein, danke! Deshalb gibt es bei mir lieber eine fruchtige No Bake Mango Tarte aus dem Kühlschrank, statt dem Backofen. Die Mango Tarte lässt sich super einfach zubereiten, ganz ohne dafür ins Schwitzen zu geraten und die Wohnung unnötig aufzuheizen. Außerdem sieht die kalte No Bake Tarte mit der richtigen Garnitur nicht nur bezaubernd aus, sondern schmeckt natürlich auch noch fantastisch und ist dabei herrlich erfrischend.

Zeit

< 30 min

+ Kühlzeit

Schwierigkeit

Wann ist eine Mango reif?

Am besten schmeckt dein Mango Kuchen ohne Backen, wenn du eine besonders süße, reife Mango verwendest. Doch wer kennt es nicht: Man kauft sich eine Mango, schneidet sie daheim voller Vorfreude auf und dann kommt die große Enttäuschung. Entweder sie ist zu hart, matschig, farblos oder ohne Geschmack. Doch es gibt 3 Möglichkeiten, die dir dabei helfen können, reife Mangos besser zu erkennen. Oder wusstest du bereits, dass die Farbe einer Mango überhaupt keine Aussagekraft über ihren Reifegrad hat?

1. Drucktest: Ist eine Mango noch sehr hart, ist das ein klares Zeichen dafür, dass die Frucht noch unreif ist und sie nicht gut schmecken wird. Die Schale sollte bei leichtem Druck ein wenig nachgeben, aber gleichzeitig auch nicht zu matschig sein.

2. Duft: Meistens kann man eine leckere Mango schon an ihrem Geruch erkennen. Die exotischen Früchte verströmen erst im reifen Zustand einen besonders angenehmen, süßen Duft.

3. Schale: Die Schale einer Mango sollte immer prall sein. Wenn die Schale anfängt runzlig zu werden und der Stielansatz nicht mehr heraussteht, ist das ein klares Zeichen für eine überreife Frucht.

Unreife Mango: Du ärgerst dich, weil du eine harte Mango gekauft hast? Keine Sorge! Mangos reifen auch noch nach der Ernte. Deshalb heißt es nur etwas Geduld haben. Am besten lässt du die unreife Frucht einfach bei Zimmertemperatur für ein paar Tage nachreifen.

No Bake Mango Tarte angeschnitten auf einem Teller. Hinter der Tarte liegen Physalis und eine aufgefächerte Mango.

Die Garnitur: So machst du die Mangoblumen für deine No Bake Mango Tarte

Erst mit der richtigen Garnitur wird die No Bake Mango Tarte ein wahrer Hingucker. Deshalb habe ich mich für eine bunte Deko aus frischer Minze, Limettenscheiben, Physalis, Granola und Mangoblumen entschieden. Besonders schön finde ich es, wenn ein Kuchen oder eine Tarte nur auf einer Seite in einem Halbkreis garniert ist. Du fragst dich, wie ich die bezaubernden Mangoblumen gemacht habe? So geht’s:

1. Schneide zuerst eine Hälfte der Mango direkt am Kern der Länge nach ab und schäle sie.

2. Verwende ein scharfes Messer, um die Mango an der kurzen Seite entlang in möglichst dünne Scheiben zu schneiden.

3. Lege nun jeweils 3 – 4 Mangoscheiben leicht überlappend nebeneinander und rolle sie von links nach rechts zu einer Rolle. Je mehr Scheiben du verwendest, desto größer wird deine Blume.

4. Platziere die Rolle aus den Mangoscheiben auf deine Tarte, drücke sie leicht in die Creme und fächere sie anschließend vorsichtig mit den Fingern auf. Fertig ist deine umwerfende Mangoblume und die Garnitur für deine Mango Tarte.

Lagerung und Haltbarkeit

Die Mango Tarte sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt und auch nicht zu lange in der Hitze auf dem Kaffeetisch stehen gelassen werden. Andernfalls kann es ganz schnell passieren, dass der Rand zu weich wird und davon schmilzt. Am besten schmeckt die No Bake Tarte direkt nach der Kühlzeit, wenn sie noch ganz frisch ist. Jedoch kann sie auch 2 – 3 Tage aufbewahrt werden. Zur Not kannst du die Stücke auch ganz einfach portionsweise einfrieren und bei Mango Tarte-Gelüsten wieder auftauen.

Mango Tarte ohne Backen sommerlich dekoriert mit Mango, Minze, Physalis und Granola.

Alternative Zutaten

Nicht nur das Vorheizen des Backofens spart man sich bei der No Bake Mango Tarte, sondern auch das Verkneten und Ausrollen des Mürbeteiges. Stattdessen wird die Masse für den Boden aus knusprigen Granolabröseln hergestellt. Und wie immer findest du hier auch verschiedene Möglichkeiten, um die einzelnen Zutaten aus dem Rezept für deine Mango Tarte zu variieren. So kannst du deine No Bake Tarte ganz nach deinem Geschmack und abhängig von den Zutaten, die du gerade zu Hause hast, abwandeln.

• Granola: Ich habe als Grundlage für meinen Tarteboden ein fertiges Honig-Nuss Granola verwendet. Um das Knuspermüsli schön fein zu bekommen, benötigst du jedoch einen Food Processor. Als Alternative eignen sich zum Glück auch Butterkekse oder andere feine Kekse deiner Wahl. Sie können problemlos in einem Gefrierbeutel, mit Hilfe eines Nudelholzes, zerkleinert werden.

• Butter/Kokosöl: Das Fett ist sozusagen der Kleber, der den Tarteboden zusammenhält und ersetzt gemeinsam mit dem Granola-Mehl den Teig. Nicht gerade kalorienarm, aber dafür unglaublich lecker. Insbesondere mit einem Hauch Kokosöl, denn Kokos passt einfach perfekt zu Mango! Du kannst das Kokosöl jedoch auch weglassen oder die Butter durch Margarine ersetzen.

• Mango: Wie du eine reife Mango erkennst hast du oben bereits erfahren. Wenn du jedoch keine perfekte Mango für die Füllung deiner No Bake Tarte ergattern konntest, dann verwende stattdessen einfach Mango aus der Dose oder dem Tiefkühlregal.

• Mangosaft: Da der Saft nur dafür benötigt wird, um die Agartine darin vorzubereiten, kannst du ihn auch durch jeden anderen beliebigen gelb-orangenen Fruchtsaft ersetzen. Ganz egal, ob Orangen-, Maracuja- oder Multivitaminsaft.

• Puderzucker: Wenn du statt Puderzucker einen normalen Haushaltszucker verwenden möchtest, solltest du darauf achten, dass du den Zucker lange genug unter die Creme rührst, damit er sich vollständig auflösen kann. Andernfalls wird die Creme ziemlich körnig. Außerdem kannst du bei Bedarf problemlos mit etwas mehr Zucker nachsüßen.

• Agartine: Agartine ist eine pflanzliche Alternative für das Bindemittel Gelatine. Agar-Agar ist übrigens nicht ganz dasselbe wie Agartine, sondern ein Bestandteil davon. Jedoch verhalten sich die beiden Produkte meist identisch und können dementsprechend auch so behandelt werden. Achte darauf, dass du vor der Verwendung zusätzlich die Hinweise auf der Verpackung beachtest.

• Kurkuma: Fragst du dich, was Kurkuma in einer süßen Mango Tarte verloren hat? Tatsächlich verleiht die geringe Menge des Pulvers der Tarte keinerlei Geschmack, aber dafür eine tolle gelb-orangene Farbe. Je nach Farbe deiner Mango, kannst du das Kurkuma auch weglassen.

No Bake Tarte mit Mango angeschnitten auf einem weißen Untergrund sommerlich garniert. Neben der Tarte liegen mehrere Zutaten.

Zutaten für die No Bake Mango Tarte

1 Tarte (Ø 26 cm)
Für den Tarteboden benötigst du
  • 350 g Granola z.B. Honig-Nuss
  • 100 g Butter
  • 25 g Kokosöl
  • Prise Salz
Für die Mangocreme
  • 300 g Mango reif
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Quark mind. 20 % Fett
  • 75 g Puderzucker
  • 20 g Agartine
  • 50 ml Mangosaft
  • 1 Limette Abrieb, bio
  • 1 TL Kurkuma gemahlen

Zubereitung

  • 1. Bereite zuerst den Boden für deine No Bake Mango Tarte zu. Verarbeite dafür das Granola in einem Food Processor zu einem feinen Mehl. Schmilz anschließend die Butter und das Kokosöl bei niedriger Hitze in einem Topf oder in der Mikrowelle.
  • 2. Verrühre das gemahlene Granola gründlich mit dem heißen, flüssigen Fett und einer Prise Salz. Lass die Masse daraufhin für ein paar Minuten abkühlen.
  • 3. Fülle die Granolamasse in eine Tarteform und drücke sie gleichmäßig am Rand und am Boden der Form fest. Am besten funktioniert das mit Hilfe eines Esslöffels und den Fingern.
Tipp

Verwende am besten eine Tarteform mit Hebeboden*, andernfalls wirst du dir später sehr schwer dabei tun, die kalte Mango Tarte aus der Form zu bekommen. Alternativ kannst du jedoch auch eine ganz normale, runde Springform benutzen.

  • 4. Stelle die Tarteform mit dem fertigen Boden deiner No Bake Mango Tarte in den Kühlschrank, während du die Mangocreme zubereitest.
  • 5. Schäle die Mango, entferne das Fruchtfleisch vollständig vom Kern und schneide es in grobe Würfel. Mixe die Mango anschließend gründlich mit einem Pürierstab, bis keine groben Stücke mehr vorhanden sind. Wasche die Limette und reibe den grünen Teil der Schale ab.
  • 6. Verrühre mit einem Handrührgerät das Mangopüree zusammen mit der Mascarpone, dem Quark, dem Puderzucker, dem Kurkumapulver und dem Limettenabrieb.
  • 7. Erhitze den Mangosaft zusammen mit der Agartine in einem Topf auf der höchsten Stufe und lass die Flüssigkeit für mindestens zwei Minuten aufkochen. Beachte dabei unbedingt auch die Hinweise auf der Verpackung.
  • 8. Rühre die noch heiße, gebundene Masse daraufhin gleichmäßig unter die restlichen, kalten Zutaten deiner Creme.
  • 9. Fülle die fertige Mangocreme in den zuvor kaltgestellten Tarteboden und streiche sie bei Bedarf mit Hilfe eines Teigschabers oder Löffels glatt.
  • 10. Stelle die fertige No Bake Mango Tarte für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, zum Erkalten in den Kühlschrank.
Tipp

Stelle die Tarte vor dem Herauslösen aus der Form schon etwa für 10 Minuten aus dem Kühlschrank. Dadurch hat die Butter ausreichend Zeit, um etwas aufzuwärmen und klebt nicht mehr so hartnäckig am Rand fest. Den Hebeboden meiner Tarteform lasse ich meistens einfach darunter.

  • 11. Entferne die Mango Tarte vor dem Servieren aus ihrer Form und dekoriere sie nach Belieben mit frischer Minze, Physalis, Limette, Granola und Mangoblumen (wie ich die gemacht habe, erfährst du oben im Text). Nun kann die No Bake Mango Tarte genossen werden, ohne dafür ins Schwitzen gekommen zu sein.
Du magst Mango? Perfekt! Dann probiere unbedingt auch meine anderen Rezepte mit der exotischen Frucht, wie den Mango Mojito und die Mango Aioli.
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Ein Stück sommerliche No Bake Mango Tarte auf einem Teller mit einer Gabel. Im Hintergrund steht die restliche angeschnittene Tarte.

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