Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry

Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry auf zwei Scheiben Brot. Im Hintergrund steht ein Glas mit dem gelben Brotaufstrich.

Ich liebe den Herbst! Unter anderem, weil es in dieser Jahreszeit endlich wieder Kürbis gibt. Aus Hokkaido kann man einfach so viele leckere Sachen zaubern, wie diesen veganen Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry. Der herzhafte Brotaufstrich besteht aus nur wenigen Zutaten und lässt sich ganz schnell selber machen. Und das Beste ist: Bei diesem Kürbisrezept kann nichts schief gehen, da es wirklich so einfach ist!

Zeit
< 30 min
Schwierigkeit

Wozu passt der Kürbisaufstrich?

Der vegane Brotaufstrich schmeckt hervorragend als Dip zu Crackern, Grissinistangen oder zu Gemüsesticks. So lässt er sich auch perfekt als kleine Vorspeise oder zu einer Brotzeitplatte servieren. Oder man streicht ihn ganz klassisch auf ein Brot, ganz egal, ob ein Fladenbrot, Laugengebäck, Baguette, Vollkornbrot oder ganz passend ein Kürbisbrot. Und darauf noch ein paar Kerne, Schnittlauch, Gemüse oder Frühlingszwiebeln – so lecker! Wobei ich mich auch schon häufiger dabei erwischt habe, wie ich den Kürbisaufstrich einfach pur mit dem Löffel aus dem Glas gefuttert habe.

Lagerung und Haltbarkeit

Der Kürbisaufstrich sollte in einem sauberen und luftdicht verschließbaren Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Richtig gelagert hält er sich in etwa 5 – 7 Tage. Wem das zu kurz ist, der kann den vegetarischen Brotaufstrich auch problemlos portionsweise einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Am besten eignen sich zum portionierten Einfrieren kleine Eiswürfelformen. Nach dem Auftauen sollte der Aufstrich jedoch direkt aufgebraucht werden.

Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry als veganer Aufstrich auf zwei Scheiben Brot.

Alternative Zutaten

Der Kürbis-Curry-Aufstrich ist fast schon ein kleines Grundrezept, da er beliebig nach Lust und Laune abgewandelt werden kann. So kann sich jeder aus diesem Rezept seinen individuellen herzhaften Brotaufstrich ganz nach seinem Geschmack zaubern.

• Kürbis: Wie in vielen anderen Rezepten bereits erwähnt, bin ich ein großer Fan des Hokkaido-Kürbisses. Kein Wunder: Seine Schale ist essbar und er muss nicht mühsam geschält werden. Natürlich kannst du aber auch jeden anderen Speisekürbis, wie den Butternut oder Muskatkürbis verwenden.

• Gewürze: Ich verwende zum Abschmecken am liebsten ein paar Chiliflocken, Salz, Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel und Ras el-Hanout*. Wer Ras el-Hanout noch nicht kennt, sollte unbedingt Ausschau danach halten! Ich liebe diese arabische Gewürzmischung aus Koriander, Kurkuma, Fenchel, Schwarzkümmel und vielem mehr. Aber auch Oregano, Paprikapulver, Muskat, Thymian oder Zimt passen hervorragend zum Würzen für den herzhaften Aufstrich.

• Olivenöl: Statt Olivenöl eignet sich natürlich auch jedes andere pflanzliche Öl, wie Raps-, Sonnenblumen-, Distel- oder Sesamöl.

• Cashewkerne: Für die Zubereitung von veganen Brotaufstrichen eignen sich perfekt Cashewkerne, da sie beim Pürieren wunderbar cremig werden. Alternativ kannst du jedoch auch Erdnüsse, Sesam, Kichererbsen, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne verwenden. Möglicherweise wird der Kürbisaufstrich dann je nach Zutat etwas kerniger und weniger fein. Aber was zählt ist schließlich der Geschmack!

• Sonstiges: Dein Geschmack steht an erster Stelle, wenn du extra viel Knoblauch, kein Chili, aber dafür etwas Senf, Zitronensaft oder eine Zwiebel in deinem veganen Kürbisaufstrich möchtest, dann probiere es aus! Zu dem Kürbispüree passen übrigens auch hervorragend Karotte, Süßkartoffel oder gekochte Linsen.

Kürbisaufstrich auf zwei Scheiben Brot und abgefüllt in einem Glas aus der Vogelperspektive.

Zutaten für den Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry

300 Gramm
Für den Kürbisaufstrich benötigst du
  • 250 g Hokkaidokürbis
  • 50 g Cashewkerne
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer, Chili, Kreuzkümmel

Zubereitung

  • 1. Wasche den Hokkaido für deinen herzhaften Kürbisaufstrich gründlich ab. Halbiere ihn zuerst mit einem scharfen Messer, entkerne den Kürbis anschließend mit einem Löffel und schneide ihn daraufhin in kleine Würfel. Schäle den Knoblauch und den Ingwer und hacke beides in feine Stücke.
  • 2. Erhitze das Öl auf der mittleren Stufe in einem Topf und röste die Cashewkerne darin an, bis sie eine zarte gold-braune Farbe bekommen haben. Gib nun auch den Ingwer, Knoblauch und den Kürbis mit in den Topf und lass alles bei geschlossenem Deckel für etwa 10 – 15 Minuten köcheln. Rühre gelegentlich alles mit einem Kochlöffel gründlich um. Bei Bedarf kannst du zusätzlich noch einen Schluck Wasser hinzugeben.
Tipp

Alternativ kannst du die Kürbisstücke für ein ausgeprägteres Röstaroma auch in einer Auflaufform zusammen mit den restlichen Zutaten bei 200 Grad Umluft für etwa 20 – 25 Minuten im Ofen garen.

  • 3. Sobald sich die Kürbisstücke ganz leicht mit einem Löffel zerteilen lassen, kann der Topf vom Herd genommen werden und darf für ein paar Minuten abkühlen.
  • 4. Gib den gesamten Topfinhalt, das Currypulver, das Salz und die restlichen Gewürze in ein hohes Gefäß und püriere alles gründlich miteinander, bis eine streichzarte Masse ohne grobe Stücke entstanden ist.
  • 5. Schmecke den Kürbisaufstrich ein letztes Mal nach Belieben mit den verschiedenen Gewürzen ab und fülle ihn in ein luftdicht verschließbares Glas.
Weitere leckere Rezepte für süße und herzhafte Aufstriche findest du hier: Soßen & Dips
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