Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry

Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry bestrichen auf zwei Scheiben Brot. Im Hintergrund steht ein volles Glas befüllt mit dem gelben Kürbisaufstrich.

Ich liebe den Herbst! Unter anderem, weil es in dieser Jahreszeit endlich wieder Kürbis gibt. Aus Kürbis kann man einfach so viele leckere Sachen zaubern – und zwar nicht nur die klassische Kürbissuppe. Hier zeige ich dir, wie man aus Hokkaido und nur wenigen, weiteren Zutaten diesen tollen, veganen Kürbisaufstrich mit Cashews und Curry selber machen kann. Und das Beste ist: Bei diesem Kürbisrezept kann nichts schief gehen, da es wirklich so einfach ist!

Wozu passt der Aufstrich?

Der vegane Brotaufstrich schmeckt hervorragend als Dip zu Crackern, Grissinistangen oder zu Gemüsesticks. So lässt er sich auch perfekt als kleine Vorspeise oder zu einer Brotzeitplatte servieren. Oder man streicht ihn ganz klassisch auf ein Brot, ganz egal, ob Fladenbrot, Laugengebäck, Vollkornbrot oder Baguette. Wobei ich mich auch schon häufiger dabei erwischt habe, wie ich den Kürbisaufstrich einfach pur mit dem Löffel gefuttert habe.

Wie lange hält sich der Kürbisaufstrich?

Der Kürbisaufstrich sollte in einem sauberen und luftdicht verschließbaren Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Richtig gelagert hält er sich in etwa 5 – 7 Tage. Wem das zu kurz ist, der kann den vegetarischen Brotaufstrich auch problemlos portionsweise einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Am besten eignen sich zum portionierten Einfrieren kleine Eiswürfelformen. Nach dem Auftauen sollte der Aufstrich jedoch direkt aufgebraucht werden.

Gewürze und alternative Zutaten

Das Rezept für den Kürbis-Curry-Aufstrich kann als ein kleines Grundrezept angesehen und beliebig nach Lust und Laune abgewandelt werden. Besonders bei den Gewürzen sind dir keine Grenzen gesetzt. Ich verwende am liebsten Salz, Pfeffer, Curry und etwas Chili, Kreuzkümmel und Ras el-Hanout. Wer Ras el-Hanout noch nicht kennt sollte unbedingt Ausschau danach halten! Ich liebe diese arabische Gewürzmischung aus Koriander, Kurkuma, Fenchel, Schwarzkümmel und vielem mehr. Aber auch Oregano, Paprikapulver, Muskat oder Zimt passen hervorragend zu dem herzhaften Aufstrich. Statt dem Hokkaidokürbis kannst du auch jeden anderen Speisekürbis, wie den Butternut oder Muskatkürbis verwenden. Wobei ich einfach ein großer Fan von Hokkaido bin, da seine Schale essbar ist und er nicht zuvor mühsam geschält werden muss. Es muss auch nicht nur Kürbis sein, du kannst zusätzlich auch noch eine gekochte Karotte oder Süßkartoffel zu dem veganen Kürbisaufstrich geben.

Kürbisaufstrich bestrichen auf Brot und abgefüllt in ein Glas aus der Vogelperspektive.

Zutaten für den Kürbisaufstrich

300 Gramm
Für den Kürbisaufstrich benötigst du
  • 250 g Hokkaidokürbis
  • 50 g Cashewkerne
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer, Chili, Kreuzkümmel

Zubereitung

  • 1. Halbiere zuerst den Hokkaido für deinen Kürbisaufstrich, entkerne ihn mit einem Löffel und schneide ihn anschließend in kleine Würfel. Schäle den Knoblauch und den Ingwer und hacke beides in feine Stücke.
  • 2. Erhitze das Öl in einem Topf und röste die Cashewkerne darin an, bis sie eine zarte gold-braune Farbe bekommen haben. Gib nun auch den Ingwer, Knoblauch und den Kürbis mit in den Topf und lass alles bei geschlossenem Deckel für etwa 10 – 15 Minuten köcheln. Rühre gelegentlich alles mit einem Kochlöffel gründlich um. Bei Bedarf kannst du zusätzlich noch einen Schluck Wasser hinzugeben.
  • 3. Sobald sich die Kürbisstücke ganz leicht mit einem Löffel zerteilen lassen, kann der Topf vom Herd genommen werden und für ein paar Minuten abkühlen.
  • 4. Fülle den gesamten Topfinhalt, das Currypulver, das Salz und die restlichen Gewürze in ein hohes Gefäß und püriere alles gründlich miteinander, bis eine streichzarte Masse ohne grobe Stücke entstanden ist.
  • 5. Schmecke den Kürbisaufstrich nach Belieben mit den verschiedenen Gewürzen ab und fülle ihn in ein luftdicht verschließbares Glas.
Tipp

Der Kürbisaufstrich hält sich im Kühlschrank für etwa 5 – 7 Tage. Er lässt sich jedoch auch problemlos portionsweise einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Ich verwende dafür am liebsten Eiswürfelformen.

  • Weitere Ideen für Dips und Aufstriche findest du hier: Soßen & Dips
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